FAQ

Wie bekomme ich ein Weiterförderungsgutachten?

Für eure Weiterförderung benötigt ihr insgesamt 3 Weiterförderungsgutachten. Es liegt in eurer Verantwortung die Weiterförderungsgutachten rechtzeitig von eurer Stipendiat*innengruppe, eurem*r Vertrauensdozent*in als auch eure*m wissenschaftlichen Betreuer*in einzuholen. Die Weiterförderungsgutachten sowie euer Arbeitsbericht müssen entsprechend der Fristen an das Referat VI Promotionsförderung postalisch zugesandt werden (siehe außerdem Merkblatt „TERMINPLANUNG FÜR DIE ABGABE VON ARBEITSBERICHTEN UND GUTACHTEN“). Die Gutachten werden von den Gutachter*innen  eingeschickt.

Wie kommuniziere ich am besten mit der Stiftung?

Der einfachste Weg mit dem Referat Promotionsförderung zu kommunizieren ist insbesondere bei dringenden Anliegen per Telefon. Normalerweise reicht es aber, wenn ihr eine Mail an eure*n Referent*in (Gudrun oder Jens) schickt. Anträge aller Art müssen immer per Post und unterschrieben an das Referat geschickt werden. Bitte versucht eine Doppel- oder Dreifachkommunikation zu vermeiden, da dies zu Mehrarbeit im Referat und schlussendlich zu einer Verzögerung in der Bearbeitung eures Anliegens führt.

Wie muss ich meinen Arbeitsbericht strukturieren?

Die Arbeitsberichte sind ein wesentliches Mittel der Kommunikation zwischen dem Referat VI Promotionsförderung und dem*der Promovend*in. Sie dienen der Information über den Fortgang der Dissertation und bilden mit den erforderlichen Gutachten die Grundlage für die Weiterförderung. Zugleich dienen sie als Element der Reflexion und der Selbstkontrolle der eigenen Forschungsziele. Alle Informationen hinsichtlich des Umfangs und der Struktur der Arbeitsberichte findet ihr im Merkblatt „ARBEITSBERICHTE: INHALT & GESTALTUNG“.

  • Gudrun verweist darauf, dass unbedingt die Anzahlen der Kapitelseiten angegeben werden sollen, selbst bei wenig vorhandenem Text. Das Fehlen der Angaben kann zu Verzögerungen in der Weiterförderung führen.
  • Es können unterschiedliche Versionen der Arbeitsberichte angefertigt werden. (VD*s, wissenschaftliche Betreuung, Stiftung)

Wie beantrage ich einen Auslandsaufenthalt?

Alle Anträge sind prinzipiell schriftlich spätestens vier Wochen vor Antritt des Aufenthalts an das Referat VI Promotionsförderung zu stellen. Auslandsaufenthalte können von der Hans-Böckler-Stiftung im Rahmen der ideellen Förderung finanziell unterstützt werden, wenn klare Bezugspunkte zum Promotionsvorhaben – und die damit verbundene wissenschaftliche Vernetzung – deutlich gemacht werden können. Dazu zählen Forschungsaufenthalte an Universitäten und anderen wissenschaftlichen Einrichtungen, Mitarbeit in Projekten, Teilnahme an Exkursionen, Kongressen und Konferenzen.

Weitere Informationen hinsichtlich des Umfangs und der Struktur der Anträge findet ihr im Merkblatt „AUSLANDSAUFENTHALTE“.

Was und wofür ist die ideelle Förderung?

Informationen zur ideellen Förderung findet ihr im FAQ der Stiftung (https://www.boeckler.de/91.htm).

 

Was ist das Leitungskollektiv der Promovierenden (LK-Promo)?

Das LK-Promo ist die Interessenvertretung der Promovierenden der Hans-Böckler-Stiftung und besteht aus sieben Stipendiat*innen. Jede*r Promostionsstipendiat*in kann sich im LK-Promo engagieren, indem er*sie auf der Promovierendenkonferenz oder dem stipendiatischen Fenstera gewählt wird (siehe unten). Wir setzen uns gegenüber der Stiftung in verschiedenen Gremien und auf verschiedenen Ebenen für die Belange der Promotionsstipendiat*innen ein. Wir treffen uns regelmäßig mit dem Referat Promotionsförderung und der Abteilung Studienförderung sowie im Gesprächskreis Studienförderung (GKS; Der Gesprächskreis Studienförderung ist ein beratendes Gremium des Vorstandes der Hans-Böckler-Stiftung in dem insbesondere die Belange der Studienförderung diskutiert werden.). Wiederkehrende Themen sind zum Beispiel die Situation von Promovierenden mit Kind(ern), die stipendiatische Mitbestimmung im Allgemeinen und die Rahmenbedingungen des Seminarprogramms.

Was sind die Promovierendenkonferenz (PK) und das stipendiatische Fenster (VV)?

Die Promovierendenkonferenz (PK) und das stipendiatische Fenster (VV) sind die beiden Vollversammlungen der Promovierenden. Die PK findet normalerweise im Oktober in der Regel von Donnerstag bis Sonntag statt. Die VV dauert einen Tag (von Mittag bis Mittag) und findet im Anschluss an die Wissenschaftliche Tagung der Promovierenden (WT) im Frühjahr (in der Regel März oder April) statt. Seit der VV 2018 ist eine Teilnahme an der VV nur noch mit einer Teilnahme an der Wissenschaftlichen Tagung möglich.

Beide Vollversammlungen dienen insbesondere der Vernetzung der Promotionsstipendiat*innen und bietet nicht nur die Möglichkeit des Austauschs und der politischen Willensbildung, sondern auch um Promovierende aus anderen Städten und Themenbereichen kennen zu lernen.

Auf dem stipendiatischen Fenster liegt der Schwerpunkt auf den Wahlen für das Leitungskollektiv und der Antragsberatung, wohingegen die Promovierendenkonferenz einen deutlichen inhaltlichen Fokus mit vielen Möglichkeiten zum Austausch bietet. Anträge auf dem stipendiatischen Fenster und der Promovierendenkonferenz sind Arbeitsaufträge an das Leitungskollektiv. Mit den Anträgen formulieren die Promovierenden ihre Ideen für die Gestaltung der Promotionsförderung, welche vom Leitungskollektiv gegenüber der Stiftung vorgebracht werden. Bei beiden Veranstaltungen ist es möglich und erwünscht Kinder mitzubringen.

Was ist die Rolle der Vertrauensdozent*innen (VD*s)?

VD*s sind im besten Fall mit dem Gebiet deines Promotionsthemas im weiteren Sinne vertraut. Sie sind zum einen eine Kontrollinstanz für die Stiftung, d. H. sie verfassen wissenschaftliche Gutachten über deinen Arbeitsstand zum Zeitpunkt deines Weiterförderungsantrages nach Einsicht deines Arbeitsberichts. Zum anderen sind sie Ansprechpartner*in für dich, wenn du beispielsweise ein Problem in deinem Betreuungsverhältnis haben solltest und dieses ändern möchtest.

Was sind Mikro-AGs?

Mikro-AGs sind Kleingruppen, die gemeinsam ein bestimmtes Thema oder eine Methodik erarbeiten und besprechen. Eine Mikro-AG muss beim Referat Promotionsförderung beantragt werden. Hierbei muss eine Darlegung der Interessen und Ziele artikuliert werden. Die HBS finanziert die Fahrtkosten (max. 4 mal jährlich), um ein gemeinsames Treffen zu ermöglichen. Weitere Informationen sind in dem Ordner zur Promotionsförderung, bzw. Im Merkblatt im Intranet einzusehen.

Wo kann ich mich über Veränderungen in der Hans-Böckler-Stiftung informieren?

Insbesondere sind dafür die jährlichen Vollversammlungen geeignet, sprich die Promovierendenkonferenz und das stipendiatische Fenster, das nahtlos an die WT (Wissenschaftliche Tagung der Promovierenden*) anschliesst. Weiterhin verschickt das LK Promo über den E-Mail Verteiler der Promovierenden einen regelmäßigen Newsletter in dem ihr über Veränderungen informiert werdet. Bei konkreten Nachfragen könnt ihr uns auch gerne eine E-Mail schreiben.

Abkürzungen

AA-C Auswahlausschuss der Promotionsförderung
AT Abteilungstreffen
BAB Böckler Aktion Bildung
Buko Bundeskollektiv
GKS Gesprächskreis Studienförderung
GVT Gremienvertreter*innen-Treffen
HBS Hans-Böckler-Stiftung
LK Promo* Leitungskollektiv der Promovierenden*
LK ZBW Leitungskollektiv Zweiter Bildungsweg
PI Promovierendeninitiative
PK Promovierendenkonferenz
RT Referatstreffen
SK Stipendiat*innenkonferenz
SPK Stipendiatische Projektkommission
VD* Vertrauensdozent*in
VDK Vertrauensdozent*innen-Konferenz
VV Vollversammlung
Wi*We Wissenschaftlerinnen*Werkstatt
WT Wissenschaftliche Tagung der Promovierenden*

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